ergänzende Informationen:

Muttersegen vor der Geburt (anklicken und lesen)

Totenkleidchen für unsere Kleinsten:

Alle Gewänder werden ausschließlich aus biologisch abbaubaren Materialien gefertigt. Da alle meine Modelle Unikate sind und in Handarbeit hergestellt werden, behalte ich mir eventuelle Farb- und Formabweichungen vor.

Größe 1:    17 cm
Größe 2:    22 cm
Größe 3:    25 cm

Je nach Bedarf, fertige ich Ihnen auch Modelle in Sondergrößen an.

Abhängig von der Ausfertigung variiert der Preis zwischen 15,- Euro und 50,- Euro. Ich lasse Ihnen gerne ein unverbindliches, persönliches Angebot zukommen:

Rita Schäfer

D 56355 Diethardt, Im Wiesengrund 4, Tel: 0049 - 6772 94570, Fax.: 06772 - 94 572

www.rita-schaefer.de  

 

Riten zum Begräbnis eines Babys: Lebensende

 

Metallurne oder Keramikurne

Angehörige, welche ein Kind zu betrauern haben, sind arm dran. Bestattungsgesetze sind in D und A von Bundesland zu Bundesland, manchesmal von Friedhof zu Friedhof - manchesmal gelten andere Gesetze an Neuen Friedhof denn am alten Friedhof - in der CH von Kanton zu Kanton - anders geregelt. 

 

Und so manches Hebammengesetze bzw Personenstandsgesetze hinkt hinterher....

 

Zumeist gelten als "nicht bestattungspflichtige, rechtlose" Kinder jene Kinder, welche im Mutterleib, während der Geburt oder kurz nach der Geburt verstorben sind und unter 500 Gramm Geburtsgewicht (in manchen Bundesländern unter 1000 Gramm!) auf die Waage brachten - insbesondere, wenn die Kinder auf Grund einer Schwangerschaftsunterbrechung starben.

 

Im Laufe des 6. Schwangerschaftsmonats erreicht das ungeborene (Einzel-) Kind die 500 Gramm-Marke.

 

Im Laufe des 7. Schwangerschaftsmonats erreicht das ungeborene Kind die 1000 Gramm Marke.

 

Zunehmend häufiger wird auch diesen Kindern wird eine menschenwürdige letzte Ruhestätte erlaubt - nicht immer auf Grund von Gesetzesänderungen, sondern weil ergänzende Empfehlungen herausgegeben wurden. 

 

Fragen Sie nach bei einem Bestatter ihrer Wahl oder bei den Betreuern jenes Babygrabfeldes, ev. erhalten Sie auch Hilfe und Unterstützung in der Klinik, da Ihr Kind tot zur Welt kam.

 

Du hast ein Recht auf deine Trauer.
Du darfst dich deinen Verlusten widmen,
musst nicht verdrängen, was dich beschwert.
Du hast ein Recht, das abzutrauern,
was dich so tief enttäuscht hat
und was du nicht ändern kannst.

Du hast ein Recht auf deine Tränen,
auf dein Schweigen,
auf deine Ratlosigkeit,
auf deine innere und äußere Abwesenheit.
Du musst nicht den Glücklichen spielen,
nicht über den Dingen stehen.

Du hast ein Recht, die wegzuschicken,
die dich mit Gewalt aus deiner Trauer
herausholen wollen, weil deine Trauer
sie selbst bedroht.
Du hast ein Recht auf deine Trauerzeit.

Du hast ein Recht,
mit denen nicht reden zu wollen,
die dir ein schlechtes Gewissen machen
für deine Dunkelheit und Trauer.
Die mit Sprüchen kommen
und dich mit diesen Sprüchen
unter Druck zu setzen versuchen.
Du hast ein Recht auf deine Trauerstille.

Du hast das Recht, dich zu wehren
gegen die, die Dir sagen,
was du fühlen darfst und was nicht,
die Dich nicht als einzelnen,
sondern als Fall behandeln
und sich innerlich nicht wirklich
mit Dir einlassen.

Vielleicht macht Dich nichts so menschlich
wie Deine Trauer.
Über sie kann ein Trauernder sich Dir nähern
und auf Verständnis hoffen.
Trauern zu können ist eine Gabe.
Lass Dir das Recht auf Deine Trauer
nicht nehmen.

Du hast das Recht,
deine dunklen Stunden zu durchleben
und dich nicht durch billige Sprüche
aus ihnen herauslocken zu lassen.
Schon der Versuch ist eine Entwürdigung
deiner inneren Wirklichkeit.

Du bist auch deine Dunkelheit.
Die Abgründe und Widersprüche
gehören auch zu dir.
Die Schatten geben deinem Leben
Tiefe und Menschlichkeit.
Wer mit dir in Beziehung tritt,
sollte wissen, dass diese Seite zu dir gehört.
Wer sie in dir ablehnt,
hat nicht das Recht,
sich deinen Freund und deine Freundin zu nennen.

Manche geben dir nicht das Recht
auf diese Seite in dir.
Sie erwarten, dass du sie unterschlägst
und das Glück vorspielst.
Vielleicht haben sie weniger Angst für dich
als für sich selbst, weil sie durch dich
an das Unoffene in sich selbst geraten.
Wenn sie darum dir helfen wollen,
geschieht es nicht, um dir zu helfen, sondern sich selbst.

 

(aus: „Grundrechte– Ein Manifest“ von Ulrich Schaffer; ISBN  3783109485

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